Kernthemen

Weltweite Gesundheitsversorgung

Globale Gesundheit ist ein Ziel, das die Vereinten Nationen bis 2030 erreichen wollen. Die Gesundheitsversorgung aller Menschen ist zugleich ein Dreh- und Angelpunkt für den weltweiten Kampf gegen Armut. In vielen Teilen der Welt gibt es immer noch Millionen von Menschen, die keinen Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung haben. Die Ursachen hierfür sind vielf?ltig: fehlende Arzneimittel, Armut, Missst?nde im Gesundheitswesen und ungenügender Zugang zu medizinischen Daten.

Als weltweit t?tiges Unternehmen, das in den Bereichen Gesundheit und Ern?hrung führend ist, wollen wir ma?geblich dazu beitragen, dies zu ?ndern. Wir m?chten, dass Menschen unabh?ngig von Herkunft und Einkommen am medizinischen Fortschritt teilhaben k?nnen. Dazu nutzen wir unsere wissenschaftliche Kompetenz, unsere Produkte, unsere Partnerschaften und unsere weltweiten Netzwerke.

Unser Nachhaltigkeitsziel 2030: für 100 Millionen Frauen Familienplanung erm?glichen

Den Vereinten Nationen zufolge ist die Gleichstellung der Geschlechter ein entscheidender Faktor für die zukünftige wirtschaftliche und soziale Entwicklung in der Welt.

Moderne Empf?ngnisverhütung tr?gt dazu bei, die Rolle der Frau zu st?rken. Sie hilft ihnen, selbst über ihren Lebensweg zu bestimmen, oftmals mit positiven Ausstrahleffekten auf Familien und Gemeinschaften. Um den Zugang zu unseren Produkten in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern (?Access to Medicine“) zu erleichtern, engagieren wir uns in langfristigen Partnerschaften, stellen Empf?ngnisverhütungspr?parate bereit und bieten logistische Unterstützung für multi- und bilaterale Familienplanungsprogramme.

Noch immer haben aber 220 Millionen Frauen keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln. Wir machen es zu unserem Ziel, bis 2030 mindestens 100 Millionen Frauen in L?ndern mit geringem bis mittlerem Einkommensniveau diesen Zugang zu erm?glichen. Sie in ihrer Familienplanung zu unterstützen hei?t auch, sie in der Ausübung ihrer Rechte als Frauen und in der Aussch?pfung ihrer Potentiale zu st?rken, was von enormer Bedeutung für die sozio-?konomische Entwicklung der betreffenden Volkswirtschaften ist.

Hierzu werden wir unser Angebot für die in internationalen Entwicklungsprojekten besonders nachgefragten Langzeitpr?parate wie JadelleTM (Implantat) und MirenaTM (Spirale) ausbauen. Diese Produkte werden, wie bisher auch orale Kontrazeptiva und Verhütungsspritzen, unseren Partnern (z. B. United Nations Population Fund, UNFPA) zu ?ffentlichen Vorzugspreisen angeboten. Weitere Kooperationen sind geplant, mit denen Programme zur freiwilligen Familienplanung gef?rdert werden. Dabei sagen wir den beteiligten Partnern unsere Unterstützung unabh?ngig von den verwendeten Produkten zu.

Grunds?tzlich arbeitet Bayer im Gesundheitsbereich daran, seine Preismodelle an die Kaufkraft lokaler M?rkte anzupassen und Patientenprogramme auszubauen, um die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit seiner Produkte zu erweitern.

Unser Nachhaltigkeitsziel 2030: Zugang zu Gesundheitsprodukten für den t?glichen Gebrauch für 100 Millionen Menschen in unterversorgten Gebieten verbessern

Die globalen Gesundheitssysteme stehen unter anhaltendem Kostendruck. Eine alternde Bev?lkerung, eine steigende Zahl von lebensstilbedingten Krankheiten und steigende Kosten behindern den Zugang zur Gesundheitsversorgung für immer mehr Menschen und lassen gleichzeitig die unterversorgten Gemeinschaften der Welt, insbesondere Frauen und Kinder, zurück. Mindestens die H?lfte der Weltbev?lkerung hat heute keine M?glichkeit, auf grundlegende Gesundheitsdienste, einschlie?lich Produkte zur Selbstmedikation, zuzugreifen.

Mehr Zugang zu Selbstmedikations-Produkten und mehr Aufkl?rung kann Patienten dabei helfen, Krankheiten zu verhindern und Gesundheitsdienste für Regionen anzubieten, in denen Selbstversorgung die einzige Option sein kann.

Mit einem anf?nglichen Fokus auf die Gesundheit von Frauen und einem verbesserten Zugang zu Mikron?hrstoffen für Schwangere und Kinder wird Bayer die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit seiner bekannten Marken erweitern. Gleichzeitig wird das Unternehmen Initiativen unterstützen, die Gesundheitskompetenz st?rken.

Pr?vention von Afrikanischer Schlafkrankheit, Chagas, Zika, Malaria, Dengue-Fieber und ?hnlichen Krankheiten

Seit vielen Jahren engagieren wir uns bereits für den Kampf gegen Tropenkrankheiten. Der Weltgesundheitsorganisation WHO stellen wir beispielsweise zwei unserer Wirkstoffe gegen die Afrikanische Schlafkrankheit und die in Lateinamerika verbreitete Chagas-Krankheit kostenfrei zur Verfügung.

Wir f?rdern au?erdem Programme zur Bek?mpfung von Krankheiten, wie Malaria, Dengue-Fieber oder der Zikavirus-Infektion, die durch Krankheitsübertr?ger, wie z. B. Moskitos, verbreitet werden (Vektorübertragung).

Die Story zum Kernthema: Leben mit Dengue

W?hrend das Dengue-Fieber alle Bev?lkerungsgruppen treffen kann und eine hohe Aufmerksamkeit erh?lt, leiden an anderen Tropenkrankheiten vor allem die ?rmsten der Armen.

Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Produktentwicklung sowie auf Partnerschaftsprojekten. Darüber hinaus bieten wir Schulungen und Aufkl?rungsinitiativen an, um optimale und m?glichst nachhaltige Ergebnisse für die Gesundheit der Bev?lkerung und für die Umwelt zu erzielen:

Wir befürworten einen integrierten Management-Ansatz

  • Wissensaufbau: Wir kl?ren die lokale Bev?lkerung über vektorübertragende Krankheiten auf und vermitteln ihnen entsprechende Kompetenzen zur Pr?vention in ihrem Lebensumfeld.
  • Online-Lernangebote: Für Menschen, die in Risikogebieten leben, haben wir eine interaktive Online-Lernplattform namens ?Mosquito Control Learning Lab“ entwickelt.
  • Partnerschaften: Seit 2008 arbeiten wir gemeinsam mit dem IVCC (International Vector Control Consortium) an der Entwicklung neuer Insektizide, die für die Gesundheit der Bev?lkerung dringend ben?tigt werden. 
  • Zudem arbeiten wir mit nationalen Organisationen zusammen, um entsprechend den Gegebenheiten vor Ort Ergebnisse zu erzielen (z. B. mit dem IMR in Malaysia und dem Noguchi Institute in Ghana sowie vielen weiteren Organisationen in Afrika). 
  • Produktverantwortung: Erg?nzend zu unserem Produktangebot bieten wir Unterstützung und Schulungen zum richtigen Umgang mit unseren Produkten an.
  • Zusammenarbeit: Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem CDC (Center for Disease Control and Prevention) stellen wir der Regierung in Puerto Rico Produkte und Schulungsmaterialien zur Verfügung, die die lokale Bev?lkerung im Kampf gegen das Zikavirus unterstützen.