Nachhaltige Partnerschaften

Partnerschaften für mehr Innovationen

Bayer verfügt über ein globales Netzwerk an Forschungs- und Entwicklungsstandorten, in denen weltweit ca. 15.000 Forscher an der Verbesserung der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze t?tig sind. Unsere eigenen Forschungskapazit?ten erg?nzen wir durch Kooperationen und strategische Allianzen mit Partnern aus industrieller und akademischer Forschung weltweit. Hierzu geh?ren führende Hochschulen, ?ffentliche Forschungseinrichtungen, Partner?rmen und Start-ups, aber auch von Bayer gegründete Zentren für Wissenschaft und Innovation, die beispielsweise geeignete Labor- und Büroinfrastruktur für junge Firmen in unmittelbarer N?he zu Bayer-Forschungseinrichtungen zur Verfügung stellen.

Hinzu kommen unsere Crowdsourcing-Plattformen, über die Forscher weltweit ihre Expertise für eine Zusammenarbeit mit Bayer anbieten k?nnen. Mit der neu etablierten strategischen Innovationseinheit Bayer LifeScience Center (BLSC) wollen wir zudem die Entwicklung von entscheidenden, speziesübergreifenden Innovationen mithilfe eines Netzwerks von externen Partnerschaften vorantreiben. Auf Initiative von BLSC schlossen wir Ende 2015 einen Vertrag mit der Biotech-Firma CRISPR Therapeutics AG, Basel, Schweiz, mit dem Ziel der Entdeckung, Entwicklung und Vermarktung neuer Behandlungsmethoden für Bluterkrankungen, Erblindung und Herzerkrankungen auf Basis der CRISPR-Cas9-Technologie zur Genom-Editierung.

Partnerschaften im Bereich Pharma

Das Wissen über biochemische Prozesse und die zugrunde liegenden genetischen Ursachen von Krankheiten w?chst rasant. Forschung und Entwicklung erfordern heute ein Ma? an Spezialisierung, das eine einzelne Organisation allein nicht erreichen kann. Durch Partnerschaften k?nnen wir das heutige wissenschaftliche Know-how in vollem Umfang nutzen, um es in innovative Medikamente für Patienten zu übertragen.

Soziales Engagement

Auch im Bereich des sozialen Engagements arbeiten wir vielfach mit Partner eng zusammen.
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Unsere Pharma-Partnerschaften

Starke Partnerschaften k?nnen zündende innovative Ideen hervorbringen, die eine Organisation allein nicht finden würde.

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Food Chain Partnership

Die ?Food Chain Partnership“-Initiative ist ein innovatives Gesch?ftsmodell, in dem Anbauer, Gro?h?ndler, Verarbeiter und Einzelh?ndler gemeinsam zum Nutzen aller Beteiligten nach den Grunds?tzen nachhaltiger Landwirtschaft an optimierten Pflanzenbaul?sungen arbeiten. Der Nutzen für die einzelnen Partner h?ngt dabei jeweils von ihren wesentlichen Interessen ab und reicht von der Verbesserung der Produktqualit?t über die Steigerung von Ernteertr?gen bis hin zum Ausbau von Marketingm?glichkeiten und einer verbesserten Rückverfolgbarkeit.

Das Hauptziel ist allerdings immer die nachhaltige Produktion von n?hrstoffreichen Nahrungsmitteln in ausreichender Menge. Aktuell laufen weltweit 30 Projekte für 40 verschiedene Kulturpflanzen, darunter Früchte- und Gemüsesorten, Weizen und Reis. Im Rahmen dieser Partnerschaften bieten wir unseren Kunden – ihren Anforderungen entsprechend – ma?geschneiderte L?sungen. Dazu geh?ren neben hochwertigem Saatgut wirksamer Pflanzenschutz sowie Fachwissen in Umweltschutz, Effizienz und Sicherheit.

Public-Private-Partnerships im Bereich Pflanzenschutz

Wir wollen dazu beitragen, die landwirtschaftliche Produktivit?t in Regionen wie Afrika und Asien zu verbessern, und beabsichtigen, unsere Pr?senz auf diesen Kontinenten auszubauen. Unser Angebot ist auf die Bedürfnisse afrikanischer und asiatischer Bauern abgestimmt. Dazu z?hlen integrierte L?sungen für Anbaukulturen auf Basis verbesserter Saatgutsorten und moderner Pflanzenschutztechnologien, Produktsicherheits-Programme und Schulungen in guter landwirtschaftlicher Praxis und zum Thema Umweltschutz. Zudem engagieren wir uns vor Ort in Public-Private-Partnerships (PPP), um Kleinbauern durch nachhaltige Landwirtschaft zu einem h?heren Einkommen zu verhelfen. Zu unserem Ma?nahmenpaket geh?ren unter anderem der Ausbau von Wertsch?pfungsketten vor Ort sowie Schulungen. In L?ndern, in denen entsprechende Projekte durchgeführt werden, kann die Lebenssituation der Bev?lkerung vor Ort verbessert werden. Zudem stehen dort mehr Grundnahrungsmittel sowie Früchte und Gemüse zur Verfügung. In diesen PPPs arbeiten wir mit lokalen Regierungen, Bauernverb?nden und Genossenschaften, Nichtregierungsorganisationen und landwirtschaftlichen Zuliefererindustrien zusammen. Derzeit arbeiten wir im Rahmen von PPPs am Ausbau der Wertsch?pfungskette für Reis und Kartoffeln in afrikanischen L?ndern südlich der Sahara, Indien und Südostasien.

Steigerung der Produktivit?t

Um die Produktivit?t des Agrarsektors in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern zu steigern, müssen Beh?rden und die Privatwirtschaft eng zusammenarbeiten. Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat im Juni 2012 eine Initiative zur St?rkung der Ern?hrungssicherheit in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern gegründet. Wir sind Mitbegründer dieser Initiative, die – in den Worten von Liam Condon, Vorstandsmitglied der Bayer AG und Leiter der Division Crop Science – ?erheblich zur St?rkung der Ern?hrungssicherheit für unseren hungrigen Planeten beitragen wird“. Die Initiative spornt Unternehmen an, die Produktivit?tslücke im Bereich Landwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern zu schlie?en. Lokale Wertsch?pfungsketten werden gest?rkt und Lieferketten werden effizienter und nachhaltiger gestaltet. So sorgen wir für eine robuste Nahrungsmittelproduktion und dafür, dass Nahrungsmittel dort ankommen, wo sie am meisten ben?tigt werden.