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Unser Ansatz

Nachhaltigkeitspraktiken in der Lieferkette verbessern

Mit Nachhaltigkeit im Lieferantenmanagement verfolgen wir das Ziel, die Gesch?ftsbeziehungen mit unseren Lieferanten entsprechend unseren ?kologischen, sozialen und ethischen Standards zu gestalten. Die Einhaltung der Nachhaltigkeitsstandards in seiner Lieferkette ist für Bayer ein elementarer Faktor in der Wertsch?pfungskette.

Gemeinsam mit unseren Lieferanten wollen wir durch verantwortungsvolles Handeln Risiken minimieren und stabile und langfristige Beziehungen mit unseren Gesch?ftspartnern schaffen. Dies ist darüber hinaus ein strategisch wichtiger Hebel, um sowohl die globale Wettbewerbsf?higkeit als auch die Versorgung mit Materialien und Dienstleistungen sicherzustellen. Daher wenden wir bei der Auswahl potenzieller und bestehender Lieferanten neben wirtschaftlichen auch Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Standards, kurz ESG-Standards, an. Diese Grunds?tze sind im Bayer-Verhaltenskodex für Lieferanten – definiert, der die grunds?tzliche Basis der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten darstellt.

Zu Verbesserung der Nachhaltigkeitspraktiken in der Lieferkette haben wir einen vierstufigen Management Prozess etabliert:

Vierstufiger Prozess in der Lieferkette

Ziele für 2020 und Folgejahre

Bayer überprüft die Einhaltung der Kodex-Vorgaben mittels Online-Bewertungen durch EcoVadis, einem externen Anbieter zur Nachhaltigkeitsbewertung, sowie durch Audits von externen Audit-Unternehmen bei Lieferanten vor Ort. Die zu bewertenden Lieferanten werden gem?? ihrer strategischen Bedeutung und anhand einer Nachhaltigkeits-Risikobewertung, die das L?nder- und Kategorierisiko kombiniert, ausgew?hlt. Wir erwarten, dass alle Lieferanten unsere Nachhaltigkeitserwartungen erfüllen, d. h. ein ?grünes“ EcoVadis (>=45/100) oder vergleichbares Ergebnis eines Nachhaltigkeitsaudits.

Im Rahmen der Weiterentwicklung von Bayers Nachhaltigkeitsstrategie wollen wir in unserem vierstufigen Managementprozess zur Verbesserung der Nachhaltigkeitspraktiken in der Lieferkette neue Schwerpunkte setzen. Unsere Aktivit?ten zur Umsetzung und Weiterentwicklung der Stufen 1-3 stellen weiterhin die Basis für unsere Arbeit dar. Unsere Aktivit?ten für Lieferantenentwicklung (Stufe 4) wollen wir hingegen weiter ausbauen. Unser Ziel ist es wesentliche Lieferanten dabei zu unterstützen langfristig positive Erfolge hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsleistung aufzeigen zu k?nnen. Darüber hinaus wollen wir verst?rkt Themen, wie die CO2 Emissionen (Scope 3) in der Lieferkette, unsere Lieferantenvielfalt oder die Nachhaltigkeitsbewertungen auf Tier-2 Ebene in den Fokus nehmen.

Da die Entwicklung solcher Aktivit?ten Zeit und Ressourcen erfordert, haben wir das Zwischenziel für 2020, dass 100% der strategisch wichtigen Lieferanten sowie 70% aller relevanten Lieferanten ein ?grünes“ EcoVadis (>=45/100) oder vergleichbares Ergebnis eines Nachhaltigkeitsaudits erreichen. Wir wollen au?erdem alle bestehenden Bayer-Lieferanten mit einem signifikanten Einkaufsvolumen (> 0,5 Mio. € p. a.) bewerten, die aufgrund des kombinierten L?nder- und Kategorierisikos hinsichtlich der Nachhaltigkeitspraktiken als potenziell risikobehaftet gelten. In der Zwischenzeit werden wir an der Erarbeitung neuer KPIs arbeiten, die der neuen Nachhaltigkeitsstrategie entsprechen.

Vielfalt in unserer Lieferantenbasis

Bayer ist überzeugt, dass unsere Mitarbeiter und Lieferantenbasis die Vielfalt eines sich st?ndig wandelnden Marktumfelds, das keine geografischen Grenzen kennt, widerspiegeln sollte. Unser ?Supplier Diversity Program“ ist nur eine von vielen Aktivit?ten, mit der wir unserem Bekenntnis zur volkswirtschaftlichen Entwicklung nachkommen. Inklusion, Vielfalt und Internationalit?t kennzeichnen Bayer‘s Aktivit?ten in wichtigen M?rkten, wie den Vereinigten Staaten. Im Rahmen unseres ?Supplier Diversity Program“ bieten wir umfangreiche Schulungen, weitreichende Hilfsmittel sowie M?glichkeiten für Lieferanten, ihr Gesch?ft in dieser Hinsicht zu st?rken.

Zudem ermutigen wir unsere Lieferanten in unserem Verhaltenskodex für Lieferanten ein eigenes aktives “Supplier Diversity Program“ aufzubauen.