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Unternehmensgeschichte

Zwischen I.G.-Aufl?sung und Neu­gründung (1945–1951)

Im November 1945 beschlagnahmen die Siegerm?chte des Zweiten Weltkrieges die I.G. und unterstellen alle Werke alliierten Kontrolloffizieren. Das Unternehmen soll aufgel?st, sein Verm?gen für Reparationsansprüche zur Verfügung gestellt werden. Die Engl?nder belassen jedoch Ulrich Haberland (1900–1961), der die Betriebsgemeinschaft Niederrhein seit 1943 leitet, auf seinem Posten. Sehr bald erlauben sie auch die Wiederaufnahme der Produktion, weil die Produkte der chemischen Industrie für die Versorgung der Bev?lkerung unverzichtbar sind.

Haberland arbeitet in den folgenden Jahren daran, wieder ein neues und wettbewerbsf?higes Unternehmen aufzubauen und an die Bayer-Tradition anzuknüpfen. Zun?chst planen die alliierten Milit?rregierungen die Aufgliederung der I.G. in m?glichst viele kleine Unternehmen, die aber auf dem Weltmarkt und selbst in Deutschland kaum lebensf?hig gewesen w?ren. Diese Erkenntnis setzt sich schlie?lich auch bei den Alliierten durch, und so entstehen auf der Grundlage der alliierten Gesetzgebung in der Bundesrepublik zw?lf durchaus konkurrenzf?hige neue Unternehmen.

Darunter befinden sich auch die Farbenfabriken Bayer AG, die am 19. Dezember 1951 neugegründet werden. Ihr werden die Werke Leverkusen, Dormagen, Elberfeld und Uerdingen zugeordnet. Au?erdem erh?lt Bayer als Tochtergesellschaft die 1952 neugegründete Agfa, Aktiengesellschaft für Photofabrikation.